Kammermusikfest Hamburg

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Kammermusikfest Konzerte

Dienstag, 13. November 2018 · 19.30 · Elbphilharmonie Hamburg, Kleiner Saal:

Abschlusskonzert
9. Hamburger Kammermusikfest International

Musikfoerderung

Jiyoon Lee (Violine), Marta Murvai (Violine), Máté Szűcs (Viola)
Emil Rovner (Violoncello), Tibor Reman (Klarinette), Mathias Baier (Fagott)
Radek Baborák (Horn), Frithjof-Martin Grabner (Kontrabass)

Edvard Grieg komponierte nur ein vollständiges reifes Streichquartett: Das Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello g-Moll op. 27. Für ihn war es eine Herausforderung, da er für gewöhnlich in kleineren Formen schrieb, wie z.B. seine berühmten Kunstlieder und romantischen Klavierminiaturen. Dennoch ist es eines der originellsten und einflussreichsten Streichquartette des ausgehenden 19. Jahrhunderts, etwa zeitgleich mit den ersten bedeutenden Quartetten von Tschaikowsky, Brahms, Borodin und Dvořák.

Emil Rovner ist zurzeit wahrscheinlich der einzige Künstler, der parallel zu seiner internationalen Konzerttätigkeit als Cellist auch eine Laufbahn als Sänger und Dirigent verfolgt. Mit der Arie "Cor ritroso" aus der Oper "La fida ninfa" für Bass und Violoncello RV 714 von Antonio Vivaldi präsentiert er diese einzigartige Darbietungsform von Gesang und Cellospiel.
Mieczysław Weinbergs Sonaten, wie die für Violoncello solo, entstanden in seiner späteren Schaffensphase ab 1960 und gehören bereits zu den eher herberen konzentrierteren Kompositionen im gereiften Stil.
Die folgende Uraufführung "Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass von Frank Raschke ist ein Auftragswerk zum 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018.

Bereits beim Komponieren wusste Franz Schubert, dass sein Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur, D 803 die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. In vielen Zügen erklingt es fast schon wie eine Sinfonie. Dabei erweiterte Schubert die Septett-Besetzung mit einer zweiten Violine, um eine größere Klangfülle zu erreichen, wobei der konzertante Zug im Part der ersten Geige erhalten blieb. Das Oktett ist Schuberts längstes kammermusikalisches Werk. Dies erklärt sich aus der Form des Wiener Divertimento, die er hier unter sinfonischen Vorzeichen noch einmal aufleben ließ. Insgesamt ist der Klang insofern typisch für Franz Schubert, in dem die Bläser und Streicher wunderbar zusammenfinden und verschmelzen.

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Jiyoon Lee, Violine

Jiyoon Lee · Violine

stammt aus einer Familie mit musikalischen Talenten. Geboren 1992 in Seoul, Südkorea, begann sie ihre Karriere als Geigerin im Alter von vier Jahren. Nach Studien an der Korean National University of Arts, wechselte sie nach Berlin um sich bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik Hanns Eisler zu vervollkommnen. Im April 2016 wurde Jiyoon Lee 1. Preisträgerin des Carl Nielsen Internationalen Violin-Wettbewerbs in Odense, Dänemark. Ihr Erfolg wurde durch zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen begleitet, darunter der 1. Preis beim Windsor International String Competition in Windsor (2015) und beim berühmten David Oistrach Internationalen Violin-Wettbewerb in Moskau (2013). Außerdem wurde sie beim Sarasate Internationalen Violin-Wettbewerb, Indianapolis Internationalen Violin-Wettbewerb, und beim renommierten Internationalen Königin-Elisabeth Wettbewerb als Preisträgerin ausgezeichnet.

Zu ihren Solo-Engagements zählen Auftritte u. a. mit dem Philharmonia Orchestra London, Orchestre National de Belgique, Poznan Philharmoniker, Odense Symphoniker, Schwedische Kammerorchester, Indianapolis Symphony Orchestra, Orquesta de Valencia, Seoul Philharmonic Orchestra und Korean Symphony Orchestra. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie an Veranstaltungsorten wie der Wigmore Hall, Tonhalle Zürich, Bozar Brüssel, Bolshoy Hall, Seoul Art Center, und Berliner Philharmonie. Durch die regelmäßige Teilnahme bei internationalen Musikfestivals wie dem Tanglewood Music Festival (USA), Verbier Music Festival (Schweiz) oder der Kronberg Musikakademie (Deutschland) vertieft die 25-Jährige ihr musikalisches Können.
Jiyoon Lee ist seit der Saison 2017/2018 1. Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin und arbeitet regelmäßig mit den renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta und Christoph von Dohnanyi.

Derzeit spielt Jiyoon Lee eine fantastische Geige von C. F. Landolfi, die die Deutsche Stiftung Musikleben freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Marta Murvai, Violine

Marta Murvai · Violine

ist eine der herausragendsten Solistinnen der jungen Geigergeneration aus Rumänien. "... 'Ihr Geigenspiel war vollkommen', sagte in der Pause des Konzertes ein pensionierter Geiger des Orchesters zu mir. Marta Murvai hat das Violinkonzert mit einer atemberaubenden Virtuosität und einer vollkommen sicheren Geigentechnik gemeistert..." lobten die Kritiker ihre letzte Interpretation des Violinkonzertes von Tschaikowsky unter der Leitung von Ionescu-Galati. Marta Murvai begann den Geigenunterricht in ihrer Geburtsstadt Bukarest, wo sie schon in jungen Jahren zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewann. Sie war mehrere Jahre in Folge Siegerin des rumänischen 'Jugend Musiziert', erhielt unter anderem den 1. Preis beim "Jeunesses Musicales" Wettbewerb, den 2. Preis und den Sonderpreis der Europäischen Union der Musikwettbewerbe für die Jugend e.V. beim "Jaroslav Kocian" Wettbewerb in der Tschechischen Republik. Dann führte ihr Studienweg weiter in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort erhielt sie am Konservatorium der Lynn Universität ihr Diplom mit Magna cum Laude, in der Klasse von Prof. Sergiu Schwarz.

Sie setzte ihre Teilnahme an Wettbewerben fort und gewann den 1.Preis an der "Concerto Competition" der Hochschule, den Outstanding Solo Performance Award beim Mizner Wettbewerb sowie die Robert Campton Auszeichnung für den besten Musiker des Jahrgangs. Marta Murvai absolvierte ihr Konzertexamen mit Auszeichnung bei Professor Werner Scholz an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. "Gefühlvoller Wohlklang dann auch bei A. Glasunows a-Moll Violinkonzert. Hier nahm Marta Murvai mit technisch sicherem, klangschönem Spiel für sich ein" war die Feststellung der Kritiker der Ostseezeitung nach ihrem Abschlusskonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Beim "Königin Sophie- Charlotte" Wettbewerb erhielt sie den 1.Preis und den Sonderpreis der Jury für die beste Aufführung eines virtuosen Werkes. Marta Murvai hat eine umfangreiche Konzerttätigkeit. Soloabende folgen kammermusikalischen Auftritten mit unter anderem Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Berlin, Professoren der Hochschulen für Musik aus Frankfurt, Rostock, Freiburg und der Universität der Künste Berlin, sie wird zu Musikfestivals in Deutschland, Rumänien und Ungarn eingeladen wo sie unter anderem mit Gilles Apap, Szabadi Vilmos und Ruha István gespielt hat, und gastiert regelmäßig als Solistin bei zahlreichen Staatsphilharmonien aus Rumänien. Ihr Repertoire umfasst alle großen Violinkonzerte, zahlreiche Sonaten und virtuose Werke für Violine und Klavier und eine große Vielfalt der Kammermusikliteratur. Für diese reiche Konzertkarriere wurde ihr die „Sandor Végh" Auszeichnung der Mozart-Gesellschaft Rumänien verliehen.

Marta Murvai spielt auf einer Violine vom cremonesischen Geigenbauer Gabriele Jebran Yakoub.

Máté Szűcs, Viola

Máté Szűcs · Viola

Seit September 2011 ist er der 1. Solo-Bratscher der Berliner Philharmoniker, wo er auch seit 2014 bei der Karajan Akademie unterrichtet.

Er war Solo-Bratscher bei verschiedenen renommierten Orchestern wie dem Flämischen Königlichen Philharmonischen Orchester, dem Bamberger Symphoniker, der Staatskapelle Dresden, dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunk in Frankfurt und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Zwischen 2007 und 2009 unterrichtete er an der Musikhochschule Saarbrücken.
Seit 2006 ist er regelmäßig Gastprofessor beim „Thy Masterclass“ Kammermusik Sommer Festival in Dänemark.

Er gibt Meisterkurse weltweit, wie zum Beispiel in Japan, Korea, Ungarn, Frankreich, Belgien, Frankreich, Niederlande, England, USA, Mexiko und seit 2016 unterrichtet er an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin und an der Franz Liszt Akademie Budapest.

Als Solist tritt er weltweit auf und spielt regelmäßig Kammermusik mit verschiedenen Solisten wie Frank Peter Zimmermann, Vadim Repin, Janine Jansen, Baiba Skride und Vladimir Mendelssohn.

Im September 2017 spielte er als Solist Bartók Concerto mit den Berliner Philharmonikern.

Emil Rovner, Violoncello

Emil Rovner · Violoncello

wurde 1975 in Gorki, Russland, geboren. Bereits als Zehnjähriger debütierte er als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Seine Cellostudien führten ihn zu Ivan Monighetti nach Madrid und Basel und zu Boris Pergamenschikow an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Daneben studierte er Gesang bei U. Messthaler und Dirigieren bei M. Samorukova. Enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Emil Rovner mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie S. Gubaidulina, V. Silvestrov, H. Holliger, P. Norgard, T. Mansurian, E.Shcherbakov.

Emil Rovner gewann zahlreiche Preise an internationalen Cello-Wettbewerben, darunter den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim J. S. Bach Wettbewerb in Leipzig welcher den Beginn seiner internationalen Konzerttätigkeit markierte. Auf Empfehlung von Vladimir Ashkenazy debütierte Emil Rovner als Solist mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Gary Bertini. Seitdem gastiert er regelmässig als Solist mit bedeutenden Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern, der Tschechischen Kammerphilharmonie, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Bern, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Münchner Kammerorchester u.v.m. 

Zu seinen jüngsten Projekten in den Jahren 2017 und 2018 gehören Debüts als Solist mit dem Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks in Prag (Dvorak Konzet), beim Schostakowitsch Festival in Chorisch, beim Casals Festival in Prades, mit dem Presidential Orchestra in Ankara (Schumann Konzet), sowie bei den Festivals in Madrid, Prag, Bonn, Graz, im KKL Luzern u.v.m. Im Juni 2017 wirkte er als Cellist und Sprecher bei der Uraufführung des Einfachen Gebets von Sofia Gubaidulina und im September 2017 als Cellist und Sänger bei der Uraufführung der Kyrie in Memoriam Boris Nemtsov von E. Shcherbakov.

Emil Rovner ist ein passionierter Kammermusiker und musiziert unter anderem mit Künstlern wie Pavel Gililov, Martin Helmchen, Alla Ivanzhina, Patrick Gallois, Michel Lethiec, Ana Chumachenko und Sol Gabetta. Seine 2010 erschienene Debüt CD mit Werken von Mieczyslaw Weinberg (Weltersteinspielung) wurde von der Zeitschrift FonoForum mit 5 Sternen ausgezeichnet und für den Echo Classic Preis nominiert. Die CD mit Alla Ivanzhina mit den Werken von Weinberg und Boris Tschaikowsky erhielt ebenfalls begeisterte Kritiken.

Emil Rovner ist Professor an der Hochschule für Musik Dresden und spielt ein Violoncello des Geigenbaumeisters Yair Hod Fainas (Paris, 2012). Er ist Juror bei internationalen Cello Wettbewerben wie beispielsweise dem Prager Frühling Wettbewerb 2018.

Tibor Reman, Klarinette

Tibor Reman · Klarinette

wurde 1981 in Rumänien als Sohn ungarischer Eltern geboren und studierte zunächst an der Musikakademie »Gh. Dima« in Klausenburg/Cluj und an der Musikhochschule »Franz Liszt« in Budapest. Zwischen 2004 und 2008 studierte er bei Francois Benda an der Universität der Künste Berlin. Von 2004 bis 2006 spielte er regelmäßig im Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Ivan Fischer.
Von 2006 bis 2008 war er Mitglied der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin.
Ab 2007 spielte er im West-Eastern Divan Orchestra als Solo-Klarinettist unter der Leitung von Daniel Barenboim. Zwischen 2008 und 2010 war er als stellvertretender Solo-Klarinettist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover engagiert. Seit 2010 ist er Solo-Klarinettist der Staatskapelle Berlin. Während seiner Ausbildung gewann Tibor Reman zahlreiche Preise (u. a. beim internationalen Wettbewerb »Jeunesses Musicales« in Bukarest, beim internationalen Wettbewerb »Wiener Classic Prize« in Semmering, beim Yamaha Holzbläser Wettbewerb Deutschland) und erhielt mehrere Stipendien. Kammermusik spielte er mit Daniel Barenboim, Emmanuel Pahud, Mathieu Dufeur, Wolfgang Boettcher, Denis Kozhukin, Solisten aus der Staatskapelle Berlin und anderen Spitzenorchester aus Deutschland, dem Ensemble Blumina, dem Pierre Boulez Ensemble, dem Streichquartett des Budapest Festival Orchestra, dem Bläserquintett der Staatskapelle Berlin, usw.

An der Universität der Künste Berlin wurde er mit einem Lehrauftrag betraut und ist als Mentor an der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin tätig. Er war Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe in Italien und Rumänien, und hat Meisterkurse gegeben an Musikuniversitäten in Portugal, Deutschland, Rumänien und Ungarn.

Mathias Baier, Fagott

Mathias Baier · Fagott

wurde in Rostock geboren und begann im Alter von 6 Jahren seine musikalische Ausbildung. Später übersiedelte die Familie nach Berlin, dort nach Besuch der Spezialschule für Musik (heute: „C.Ph.E.Bach-Gymnasium“) Fagott-Studium an der Musik-Hochschule „Hanns Eisler“ bei Prof. Fritz Finsch.
Er gründete das Bläserquintett „Kammervereinigung Berlin“, mit dem er zweifacher Preisträger beim ARD-Wettbewerb wurde, sowie Preisträger in Colmar und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbes Bonn.
Als Solist gewann er 1987 den 1.Preis beim Wettbewerb der Musikakademie Warschau und bekam noch im gleichen Jahr die Stelle als Solo-Fagottist der Staatskapelle Berlin. Seit 1994 ist Mathias Baier außerdem als Solo-Fagottist Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele. Umfangreiche Tätigkeit als Kammermusiker, zahlreiche Preise und CD-Produktionen als Mitglied verschiedener Kammermusik-Vereinigungen, wie z.B. „Berliner Fagott-Quartett“, „Ensemble Blumina“ (Klassik-ECHO 2014), „Die 13 Solo-Bläser des Bayreuther Festspielorchesters“, „Berliner Bläsersolisten“ und des Kammerorchesters der Staatskapelle Berlin „Preussens Hofmusik“.

Nach einer Tätigkeit als Dozent an der Musikhochschule seiner Geburtsstadt wurde er 2013 auf eine Professur für Fagott und Kammermusik an die Hochschule für Musik Dresden berufen.

Radek Baborák, Horn

Radek Baborák · Horn

Der Hornist und Dirigent gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der klassischen Musikszene. Er hat mit vielen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet – u.a. Daniel Barenboim, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Neeme Järvi, James Levine, Vladimir Askhenazy, James de Priest und Marek Janowski.
Baborák ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie u.a. bei den Salzburger Osterfestspielen, dem Chamber Music Garden Suntory Hall, dem International Music Festival Utrecht, dem Jerusalem Chamber Music Festival, dem Smetanas Litomyšl und dem Prager Frühling Festival. Seine Konzerte wurden von vielen Fernseh- und Radiostationen ausgestrahlt. In der Zeit vom 2003 bis 2010 hatte Baborák den Posten des ersten Solohornisten bei den Berliner Philharmonikern inne. Bei mehreren Konzerten mit diesem Orchester ist er auch als Solist aufgetreten – u.a. unter Leitung von Sir Simon Rattle und mit dem Tenor Ian Bostridge (Britten – Serenade für Tenor, Horn und Streicher), unter Leitung von Daniel Barenboim beim Europa Konzert im Prager Ständetheater (Mozart, Konzert in D-Dur) und in der Berliner Philharmonie (Schumann, Konzertstück für vier Hörner) sowie unter Leitung von Dmitri Kitajenko (Glière, Konzert in B-Dur). Er gibt regelmäßig Konzerte mit ihnen in Japan, USA und Europa. Mit ihrem Chefdirigenten Maestro Ozawa hat Baborák alle Mozart Hornkonzerte und die Sinfonia Concertante (Sony) aufgenommen. Mit dem Mito Chamber Orchestra tritt Baborák oft gleichzeitig als Solist und Dirigent auf (u.a. dirigierte er Werke von Haydn, Rosseti, Hosokawa, Mozart, Britten, Ibert u.w.). Innerhalb von 10 Jahren hat Baborák mehr als 20 CDs für das japanische Label Octavia Records (Exton, Cryston) eingespielt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Musiklebens von Radek Baborák ist die Kammermusik. Er gründete und ist künstlerischer Leiter mehrerer Ensembles: dem Baborák Ensemble, dem Tschechischen Horn Ensemble und dem Streicher Ensemble Prager Kammersolisten. Er ist Mitglied des Afflatus Quintetts, das den ersten Preis beim ARD Wettbewerb 1997 gewonnen hat. Baborák spielt Recital Konzerte mit der Pianistin Yoko Kukuchi – der Gewinnerin des Mozart-Wettbewerbs in Salzburg, mit dem Organisten Aleš Bárta und der Harfenistin Jana Boušková. Er ist Mitglied des Berlin-München-Wien Oktetts und arbeitet mit den Berliner Barock Solisten zusammen.

Als passionierter Kammermusiker ist er regelmäßig eingeladen, mit herausragenden Musiker-Kollegen zu musizieren – u.a. mit den Pianisten Yefim Bronfman, Andras Schiff, Itamar Golan, Denis Kozhukhin, Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz; den Geigern Julian Rachlin, Janine Jansen, Guy Braunstein, Daishin Kashimoto, Lorenz Nasturica, Boris Brovtsyn; dem Cellisten Julian Steckel, dem Flötisten Emmanuel Pahud, den Oboisten Albrecht Mayer and Francois Leleux; den Sängern Ian Bostridge, Thomas Quasthoff und Waltraud Mayer.

Radek Baborák erhielt den dritten Preis beim Wettbewerb des Prager Frühling Festivals, den ersten Preis beim Wettbewerb für Interpreten zeitgenössischer Musik und wurde Preisträger des Grand Prix UNESCO. Von 1990 bis 1994 setzte er sein Studium am Prager Konservatorium bei Prof. Bedřich Tylšar fort. Während seines Studiums hat Baborák mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen – Genf (1993), Markneukirchen (1994) und ARD in München (1994). Im Jahre 1995 wurde er mit dem Grammy Award Classic und dem Davidoff Preis ausgezeichnet. Im Alter von achtzehn Jahren wurde Baborák Solohornist der Tschechischen Philharmonie den Jahren 1996-2000 war er Solohornist bei den Münchner Philharmonikern.

Frithjof-Martin Grabner, Kontrabass

Frithjof-Martin Grabner · Kontrabass

studierte bei Prof. Achim Beyer und Prof. Konrad Siebach Kontrabass und bei Prof. Gerhard Bosse Kammermusik in Leipzig. Er konzertierte schon als Absolvent und Preisträger internationaler Wettbewerbe in zahlreichen Sinfoniekonzerten als Solist und als Continuo-Spieler der großen Oratorien.   Grabner war als Solokontrabassist 18 Jahre an verschieden Orchestern engagiert.  u.a. beim Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und der Staatsoper "Unter den Linden” Berlin. Als Gast spielte er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bei den Bamberger Symphonikern, an allen Berliner Opernhäusern, beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Münchener Kammerorchester, den Münchner Philharmonikern, den Dresdner Philharmonikern, dem mdr-Sinfonieorchester und vielen anderen.   Frithjof-Martin Grabner war und ist Mitglied renommierter Ensembles wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester “Carl Philipp Emanuel Bach” Berlin, dem Leipziger Consort, der Berliner Bachakademie und dem Frankfurter Kammerorchester “Skyline Symphony”, der Gaechinger Cantorey Stuttgart, dem Sächsischen Barock-Orchester und der Capella fidicinia.    Konzertreisen führten ihn durch viele Länder in Europa, Asien und Amerika.   Grabner lehrte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und ist seit 2001 Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Meisterkurse gab er wiederholt in Deutschland, Dänemark, Italien, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien und Tschechien sowie bei verschiedenen internationalen Musik-Festivals.

Grabner fungiert als Juror internationaler Wettbewerbe. Seit 2015 ist er Vorsitzender der Kontrabass-Jury des Internationalen Instrumentalwettbewerbs in Markneukirchen.  Frithjof-Martin Grabner ist zusammen mit dem Weimarer Prof. Erich Krüger künstlerischer Leiter des Internationalen Sommerfestivals „Johann Heinrich von Thünen“ und seit 2016 künstlerischer Leiter der Mühldorfer Sommerakademie in Oberbayern.

© Musikförderung e.V.
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Telefon: 040 / 390 84 81
E-Mail: info@musikfoerderung.de
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